Sonntag, 14. Oktober 2012

Mechwarrior P&P: Ende des zweiten Abenteuers

Gestern Abend spielten wir das Finale des zweiten P&P-Abenteuers aus. Jaja, ich bin dem geneigten Leser dieses Blogs noch einige Berichte zu den vorhergegangenen Abenden schuldig, komme derzeit aber nicht zum Schreiben. Daher als kleiner Ersatz ein paar Infos und Bilder von letzter Nacht.

Wir schreiben das Jahr 3034, meine Spielergruppe hat sich der Söldnereinheit Camerons Legion angeschlossen, die im Auftrag der neugegründeten Freien Rebublik Rasalhaag auf dem Planeten Bruben den Abzug der DCMS-Streitkräfte des Hauses Kurita überwacht. Diese folgten bekanntlich dem Abzugsbefehl nicht, zettelten stattdessen eine Revolte an und wurden so zu Ronin - Krigern ohne Herren.

Die Aufgabe von Camerons Legion war, ein von den Ronin besetztes Fort auf dem Planeten Bruben zu stürmen, wenn möglich zu besetzen oder im Notfall zu vernichten. Durch die vorangegangenen Gefechte in der Haupstadt des Planeten, Nystaad, und rund um eine HPG-Station, war von der ursprünglichen Kompanie nur noch sieben mehr oder weniger einsatzbereite Söldner-Mechs sowie zwei Luftraumjäger übrig geblieben.

Die Situation der Verteidiger sah indes nicht viel besser aus. Lediglich vier leichte Galleon-Panzer, vier Züge Infanterie und sechs stark bewaffnente Verteidigungstürme (2x LRM20, 1x LRM 5, 2x M-Laser) auf den Mauern sowie ein Geschützbunker im Innenraum der Feste (1x AC20, 2x SRM6, 6x MG) brachten die Ronin noch auf. Das Gelände um die Festung ist eben und gerodet, damit die Verteidiger ein perfektes Schussfeld haben. Kritische Komponente: Es war nicht klar, ob sich auch japanischstämmige Zivilisten in dem Fort aufhielten, die vor den Ausschreitungen in Nystaad geflüchtet waren. Ein Bombardement durch zwei vorhandende Luft-Raumjäger kam also erst mal nicht in Frage.

Johann und Jürgen lösten die Aufgabe mustergültig. Sie gingen mit ihren Mechs auf Maximalreichweite zu jeweils einem Turm und schossen ihn nach und nach zuschande (weiße Watte für Qualm markiert zerstörte Türme). Als die Munition knapp wurde, stürmten sie die Basis, stellten dabei gemäß den Szenarioregeln fest, dass keine Zivilisten im Fort waren und konnten daher einen Luftangriff der beiden Jäger der Söldnerkompanie anordnen. Diese Attacke setzte den Schlusspunkt, denn infolge des Jägerbeschusses explodierte das Munitionslager und die Ronen waren - zumindest auf Bruben - Geschichte.







Habe das erste mal die Hexfeld-Matten ausprobiert und mit den Tiles ein Gelände gebaut, oder besser gesagt: ein Gebäude. Werde heute Abend noch für das Szenario am 27. Oktober herumprobieren, Fotos folgen die Tage.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen