Samstag, 20. September 2014

Mal was anderes: Der Panzer IV F2 von innen, außen und in Bewegung!


Normalerweise veröffentliche ich in meinem Blog nur Bilder und Geschichten aus meinen Tabletop-Hobbies, jetzt aber habe ich mal was anderes: Fotos vom Panzer-Event Stahl auf der Heide 2014 in Munster, auf das mich Wargaming eingeladen hatte. Das ist deshalb besonders und bloggenswert, da ich dem wichtigsten deutschen Kampfpanzer des Zweiten Weltkriegs nicht nur von außen, sondern auch von innen und in Bewegung begutachten durfte!

Einmal einzusteigen und das beklemmende Gefühl der Enge nachzuempfinden das einen im Innenraum des Panzer IV erfasst, hatte ich mir lange schon gewünscht. Vor Jahren hatte ich bereits die Gelegenheit, in einem T-34-85 in Kubinka, Russland mitzufahren und war überrascht, wie geräumig dieser Tank doch ist. Man sollte bei der Gelegenheit erwähnen, dass ich mit meinem 1,90 m und rund 100 kg kein Zwerg bin, trotzdem konnte ich mich in dem T-34 problemlos bewegen.

Im Panzer IV ist das ganz anders: Unglaublich vollgestopft, um nicht zu sagen "verbaut" präsentiert sich das Rückgrat der deutschen Panzerwaffe der Jahre 1939-1945. Überall befinden sich Halterungen und Bauteile, ein Wechsel zwischen den Positionen innerhalb des Panzers dürfte selbst kleineren und schlankeren Menschen als mir schwer fallen, vor allem wenn der Kampfraum von Abgasen, Angstschweiß und Pulverdampf geschwängert ist.

Gott sei Dank ist das bei meinem kleinen Exkurs nicht der Fall gewesen, der F2 stand ganz entspannt auf dem Vorführgelände des Deutschen Panzermuseums Munster herum. Trotzdem stimmten mich die Worte eines Panzerfachmanns, der mich ein wenig herumführte sehr nachdenklich: "Panzer sind ganz tolle Geräte, so lange sie nicht getroffen werden". In diesem Sinne, gut dass Tanks auch nur ein Hobby für mich sein können.


Fahrer v.l. fotografiert.
Funker, in Richtung Fahrer.





Funker, in Richtung Fahrer
Sichtschlitz des Fahrers















Turm v.l., Richtschütze
Turm v.o., Kommandant











Vom Funker in den Turm, Ladeschütze mit Hülsensack (r.)
Funker, wenig Beinfreiheit















Funker, links Getriebe, rechts Heizkörper


Donnerstag, 3. April 2014

Gray Death Legion: Die Ruhe vor dem Sturm


"Colonel Carlyle, haben sie einen Moment?" Die Stimme war vor dem Hintergrundlärm des Mechhangars fast ein Flüstern, kaum zu hören. Trotzdem drang sie an Graysons Ohr, der darauf den Oberkörper ein Stück nach links drehte und zur Seite blickte. Das Bild, das sich ihm bot, war ein ungewöhnliches. Ein kleiner, fast mausartiger AsTech stand Grayson gegenüber, dessen Namensschild den Mann ... oder die Frau ... als C. Charlton auswies. Der Tech hielt ein mit Öl verschmiertes Pad in die Höhe, das der Colonel der Gray Death Legion mit einem leichten Anflug von Ekel entgegen nahm. Nicht, dass Gray Probleme hätte, sich die Hände schmutzig zu machen, aber dieser elektronische Notizblock war auf den ersten Blick nicht mehr als solcher zu erkennen. Mit der Seite der rechten Hand wischte er das Sichtfeld soweit frei, dass die Schrift unter dem Schmutz wurde. Grayson runzelte die Stirn. "Tech ... Charlton, warum sind hier nur zehn Maschinen aufgeführt? Es müsste eine volle Kompanie sein!" Die Frage war dem AsTech sichtlich unangenehm. Offenbar hatte er schon mit der Nachfrage gerechnet, aber bis zur letzten Sekunde gehofft, dass sie doch nicht kommen würde. 

„Äh, Colonel, Sir, der MasterTech meinte, dass der Nachschuboffizier ..." "Die Kurzfassung, bitte." Graysons Ton verriet Kontrolle, die er sich über die Jahrzehnte erarbeitet hatte. "Also, die VerCommies können keine weiteren Mechs erübrigen." Das Gesicht des AsTechs verriet Erleichterung, jetzt wo die Nachricht heraus war. Aber das fragende Gesicht Graysons ließ darauf schließen, dass ihm die Antwort nicht reichte. "Äh, diese Banditenüberfälle, diese ... Clans ... haben wohl dafür gesorgt, dass die regulären Mechjockeys allen Nachschub brauchen, den sie kriegen können." Grayson blickte in die Runde, zehn Mechbays waren inzwischen wieder gefüllt. "Nun," dachte Carlyle bei sich, "dann müssen die erst mal reichen." Aber was sollte schon passieren? Hier auf Twycross, diesem sandigen Hinterwältlerplanet am Hintern des VerComs. Wenn die Clans hier durchkommen würden, dann wären sie verzweifelter als Grayson sich es hätte vorstellen können. Gray seufzte und und entließ den AsTech mit einem knappen Nicken. Trotzdem, als er sich wieder seiner Maschine zuwandte und an den ausladenden Beinen seines Marodeurs hoch blickte, beschlich ihn das ungute Gefühl, dass Camora, die Haupstadt von Twycross, kein so ruhiger Ort sein würde, wie es die schwer gebeutelte Legion gehofft hatte. Und sein Bauchgefühl hatte Grayson nur selten getrügt...

 
Befehlslanze (Col. Carlyle, 2.v.r.)
Kampflanze (Lt. Khaled, l.)


Scoutlanze (Lt. de Villar, r.)

Donnerstag, 27. März 2014

Falcon Guard: Fast, faster, Dasher


Zwei ER Medium Laser, zwei SRM-Werfer, bis zu 216 km/h schnell ... 20 Tonnen rasen über das Schlachtfeld! Und der sechste Battlemech meiner Falkengarde. Dieser Dasher Prime ist Teil des Trinärstern Bravos, Stern Bravo Auge. Einen Uller dieser Einheit habe ich ja bereits fertiggestellt und hier im Blog gezeigt.

Zwei Besonderheiten hat dieser Dasher jedoch, dem Model fehlte als ich es bekam der rechte Arm. Ein Ersatz war nicht zu bekommen, daher kam mir eine andere Idee: Ich nahm einen Brocken Zinn, den ich von einer zu grob gegossenen Hexbase abgeschnitten hatte, fügte ein paar Kerben hinzu und klebte das Stück als Armstummel an. Die Lackierung des Stummels soll zudem den Eindruck erwecken, dass der Arm gerade erst mit einer Hochenergiewaffe abgeschossen wurde und die verflüssigte Restpanzerung und interne Struktur wie ein Lavastrom herablaufen.

Dazu habe ich den linken Arm "verkehrt herum", also nach unten abgewinkelt montiert. Hat mir irgendwie besser gefallen.


Samstag, 15. März 2014

Falcon Guard: Reinforcements have arrived!

+++UPDATE+++
Der Kit Fox aka Uller ist fertig bemalt und in der finalen Version des Gruppenbilds (1.v.r.) aufgenommen. Dazu habe ich noch ein Einzelfoto eingestellt (siehe weiter unten). Damit ist der erste Stern fertig, ich arbeite bereits am Mist Lynx alias Koshi.

+++Original-Blog+++
Es sind zwar nicht gerade Sieben-Meilen-Stiefel, mit denen ich aktuell voran komme, aber ein Fortschritt ist dennoch festzustellen. Mein erster Stern der Falkengarde für das Twycross-Szenario ist bald komplett. Der Timber Wolf (Mad Cat) und ein zweiter Summoner (Thor) sind bereits bemalt, wobei mir letzterer einen Tick zu dunkel geraten ist. Trotzdem, ich mag das Ergebnis meiner Arbeit, da besonders der Detailgrad im Vergleich zum ersten Summoner, den ich vor fast 20 Jahren bemalt hatte, deutlich gestiegen ist.

Als nächstes steht der Kit Fox alias Uller an, der bereits seine Schattierung (Washing) erhalten hat. Muss jetzt noch mit zwei weiteren Grüntönen, einmal etwas heller, einmal etwas dunkler, gebürstet werden, um Akzente zu setzen. Danach kommen die Details wie Einheitswappen und zum Schluss die Base und die Staub-Patina an die Reihe. Parallel dazu, finalisiere ich den Warhammer-3R der Gray Death Legion, den ich aber in den kommenden Tagen oder Wochen separat vorstellen werde. Schließlich hat diese altehrwürdige Figur das verdient!

Mittwoch, 12. März 2014

Mechwarrior P&P: Entscheidung im Shiro-Gebirge


28-07-3034 - Predlitz, FRR: Staub legte sich über die Szenerie, eine weiße Patina bedeckte Wracks und Leichen gleichermaßen. Korpral Holm stand konsterniert inmitten der Überbleibsel dessen, was noch vor wenigen Stunden ein heiß umkämpftes Schlachtfeld war. Nicht nur das, hier hatte sich der neuralgische Punkt der feindlichen Formation befunden: die schwere Artillerie. Und eine Handvoll Söldner der Camerons Legion hatte es tatsächlich geschafft, an dieser Stelle einzubrechen. Glaubte man den Augenzeugen, jenen zerlumpten Ronin-Infanteristen, welche die Schlacht mit knapper Not überlebt hatten, dann waren die Söldner wie Furien über die Kurita-Stellungen hergefallen. In weniger als zwei Minuten zerstörten sie nicht nur einen Ronin-Jägermech, sondern auch vier der unersetzlichen Long Tom-Geschütze, welche die KungsArmé wochenlang davon abgehalten hatten, ihren Sturmangriff auf die aufständischen Kuritisten zu starten. 

Vier, nein, fünf enorme Explosionen in kurzer Folge gaben dann den Startschuss. Dutzende schwere und überschwere Battlemechs der KungsArmé preschten aus ihren Bereitstellungsräumen hervor und fegten die überraschten Ronin hinweg. Überrascht, weil die erwartete Artillerieunterstützung ausblieb. Verwirrt, weil ein Kommunikations-Blackout auftrat. Sho-sho Sven Johannsen fiel durch den Überraschungsangriff der Camerons Legion in den entscheidenden Momenten in der Befehlskette aus. Wie die Taifune an der Küste Lituas, die oftmals überraschend auftraten und nach kurzer Zeit wieder wie von Geisterhand verschwanden, war der Sturmlauf der Freien Republik Rasalhague bald geendet. Das Gros der Ronin lag vernichtet auf dem felsigen Boden des Shiro-Gebirges, einige wenige waren in Gefangenschaft geraten und noch weniger konnten in die Wildnis entkommen. Und die KungsArmé feierte die überlebenden Mitglieder der Camerons Legion als Helden der Stunde ...

Was genau geschah ...


Am vergangenen Samstag spielte meine P&P-Runde das siebte Szenario des Ronin-Bandes unter erschwerten Bedingungen aus. Statt einer vollen Kompanie standen ihnen nach verlustreichen Kämpfen nur noch sechs einsatzbereite Mechs zur Verfügung. Ihre schwersten Einsatzmuster, ein zerbeulter Crusader und ein Jägermech (Rifleman-Proxy), waren gerade mal den leichtesten Ronin-Mechs ebenbürtig. Auf der Gegenseite standen sechs schwere und überschwere Ronin-Maschinen. Darunter der gefürchtete Sho-sho Sven Johannsen, welcher mit seinem Atlas bereits den Sturm auf den Raumhafen Kalitz geführt hatte, bei dem zahlreiche Legionäre den Tod gefunden hatten. Die Söldner konnten ihre Rache jedoch nicht vollenden, da es Johannsen nach der Vernichtung der Long Tom-Geschütze gelang, das Gefechtsfeld mit seiner Befehlslanze zu verlassen. Damit steht das Finale des Predlitz-Feldzuges weiter aus und der nächste Gefallene bereichert die Liste jener, die die Legionäre zu rächen geschworen haben: Private 1st Class Scope Kinugau fand beim Angriff auf die Artilleriestellung in seinem Stinger-3R den Tod.

Jetzt aber ist nicht die Zeit zum Trauern, denn es gilt einen Sieg zu feiern. Hoch die Tassen!
















Dienstag, 28. Januar 2014

Clan Jade Falcon incoming! The Battle for Twycross

Das RL-Chaptertreffen 2014 des 36th Dieron Regulars naht (01.-04. Mai) und die Vorbereitungen für unser Battletech-Szenario, das wir spielen werden, laufen an. Ich habe heute das Twycross-Szenariobuch, die Falkengarde-Mechs und -Elementare (die ich vor etwa 20 Jahren bemalt habe) sowie meine unbemalten Omni-Mechs hervorgekramt und diese für die Lackierung vorbereitet. Ich werde die Figuren in vielen kleinen Etappen herrichten müssen, da meine "Sitz-Zeiten" noch nicht denen vor meinem Bandscheibenvorfall entsprechen. Trotzdem bin ich hochmotiviert, die Figuren bis zum Mai fertigzustellen.

Allerdings könnte ich noch ein paar Figuren und ein Ersatzteil gebrauchen. Und zwar Warhawk (Masakari), Stormcrow (Ryoken), Bloodhound (Vulture), Adder (Puma) und einen rechten Arm eines Mist Lynx (Koshi). Wer Figuren in Bemalung der Falkengarde für das RL-Chaptertreffen stellen kann, ich nehme jede Hilfe gern an.


Freitag, 13. Dezember 2013

Gray Death Legion: Tracy Maxwell Kents Phoenix-Hawk mit FLUM-Ersatzarm

Auf Wunsch von John MacAllister, der mir den linken Arm für diesen Phoenix Hawk gesponsort hat, habe ich von der Figur ein paar Fotos aus verschiedenen Perspektiven geschossen. Zwar stammt der Arm von einem P-Hawk FLUM, aber ich finde, das gibt dem Modell etwas Besonderes. Schließlich ist man 3025 in Sachen Ersatzteilen nicht wälerisch und ein leicht schwererer, aber prinzipiell passender Arm ist besser als keiner. Außerdem finde ich ihn schick.


Und hier noch ein Foto von meinem gepimpten Reliquien-Raum. Habe zum einen das von Caducus in Handarbeit erstellte Banner unseres Chapters 36th Dieron Regulars unlängst aufgehängt und mit zwei schicken Battletech-Postern flankiert. Auch hier habe ich John MacAllister, aber auch Jiiri zu danken, welche die Plakete gesponsort haben. :-)